Willkommen beim Akademischen Verein Hütte Stuttgart e.V.
Willkommen beim Akademischen Verein Hütte Stuttgart e.V.

News des Wintersemesters 2018/19

 

Datum Veranstaltung

01.10/20.10

Haus- und

Gartentag

28.10

Europäischer Brunch

    

08.11

 

17. Stuttgarter Science Slam

30.11

 

Minimalismus

beim Hütteabend

01.12

Winterball

19.01-20.01

Seminar

Haus- und Gartentag 

Alle Semester wieder kommt der Haus und Gartentag. So sicher wie Tod und Steuer ist auch Notwendigkeit sich ab und zu unserem lieben Hüttehaus zu widmen. Da es sich letztes Semester als sehr angenehm erwiesen hatte, die beiden Tage zu entzerren und auf zwei Wochenenden zu verteilen, haben wir es auch dieses Mal wieder so gehandhabt. Da Gartenarbeit für die meisten eine Beschäftigung ist, die durchaus Spaß macht, haben wir uns ganz nach dem Kindheitsmotto „Erst das Vergnügen, dann die Arbeit“ auch als erstes dieser gewidmet.

Neben den Standartaufgaben wie Dachrinnen ausputzen oder Terrasse kärchern haben wir einen besonderen Schwerpunkt auf die Bete gelegt. Mit feinstem Fingerspitzengefühl und der leisen Hoffnung auf Gold zu stoßen, haben wir gefühlt den halben Killesberg in Form von Steinchen und Schutt aus der so fruchtbaren Erde gefischt. Denn es wäre ja nicht nur schön, ein nettes Gemüsebeet zu haben, sondern auch die Beete am Eingang könnten etwas weniger Matsch und etwas mehr bunte Farben vertragen. Aber das wird dann hoffentlich in der Zukunft, denn auch wenn wir viel Arbeit reingesteckt haben, hat man sich doch ein bisschen in Sisyphos hineinversetzt gefühlt.

Der zweite Tag gebürdete dann ganz der Hütte selbst. Mit viel Wasser und noch mehr Lappen haben wir geputzt und geschrubbt so viel und gut es ging. Auch haben wir wieder fleißig Sperrmüll zusammen gesammelt, damit wir auch das zweimal im Jahr kostenlos abholen nicht verschwenden. Gefühlt halbiert man dabei jedes Mal den Bestand und trotzdem ist am zu Beginn eines Semesters wieder dreimal mehr da also noch vor einem Semester. Vielleicht sollte man den Minimalismus auch an den anderen 363 Tagen des Jahres leben?

Alles in allem war es aber wieder eine erfolgreiche und auch zufriedenstellende Aktion.

 

Cornelius Ebmeyer

Europäischer Brunch

Auch zu diesem Semester wurden die Türen für den Brunch geöffnet. Passend zum Thema wurde in unseren „Parlamentsaal“ geladen und dieser mit den Flaggen der europäischen Union geschmückt, samt Sterne der Europa Flagge. Die Umrisse Europas an der Wand, Fakten auf dem Tisch und gemütlicher Kerzenschein haben unsere Besucher begrüßt.

Europäisch wurde es auch bei den Speisen, da von slowenischen Prekmurska Gibanica bis polnischen Obwarzanek alles dabei war. Reich gedeckt war das Buffett und die guten Brezeln mit Weißwürsten durften natürlich auch nicht fehlen, wie auch das Bier dazu.

Spannend waren die Ideen für die Umgestaltung der Ahnentafel: Von Digitalisierung war die Rede; Porträts unserer Ehrenmitglieder in den großen Saal zu hängen; Verewigungen in der Wand. Interessante Dinge sind da zu Tage gekommen und der Fantasie wurde freien Lauf gelassen und der Blick in die Zukunft ist gespannt, welche Ideen in die Umsetzung und Realisierung mitaufgenommen wurden.

Ein gemütliches Beisammensein war garantiert und dieser Sonntagvormittag war ein schöner Anlass mal wieder auf das Hütte-Haus zu kommen. Somit blicken wir auch voller Vorfreude auf den kommenden Brunch im Sommersemester und laden wieder aller herzlichst dazu ein!

 

Melissa Micheilis

 

17. Stuttgarter Science Slam

Wir wollten’s wissen! Die 17. Ausgabe des Science Slams war auch in diesem Semester ein wissenschaftlicher Schlagabtausch! Ein begeistertes Publikum im prall gefüllten Hospitalhof in der Stuttgarter Innenstadt heizte die Stimmung entsprechend ein. Eine Slammerin und vier Slammer versuchten auch in diesem Semester, den sagenumwobenen Preis, das „Stuttgarter Sternle“, durch einen wissenschaftlich, zugleich aber auch inspirierenden und spannenden Vortrag für sich zu gewinnen. Um den heiß begehrten Pokal jedoch in den Händen halten zu dürfen, bedarf es noch weit mehr. Nur wer es schafft, das komplexe Thema der eigenen Forschungsarbeit in knackigen 10 Minuten Bühnenzeit unterzubringen und gleichzeitig das anspruchsvolle Publikum zu begeistern, darf davon träumen nach dem Sternle zu greifen.Mit einem wirklich besonderen Vortrag über seine Tätigkeit bei der NASA leitete Daniel den Abend technisch wissenschaftlich ein. Schließlich war Daniel vergleichsweise schon sehr nah an den Sternen, als er mit der NASA ein auf einem Flugzeug stationiertes Teleskop bedienen durfte. Ob es dennoch für das Sternle reichen würde?

Schwer hatte es Nils mit seinem Vortrag über Liebe - und dass als Informatiker! Unvergessen bleiben da die Gesichter im Publikum, als er seine Lösung für jeden Romantikmuffel präsentierte: ein Programm, welches autogenerierte, individualisierte Liebesbriefe für den (un-)glücklich verliebten Informatiker schreiben vermag… ob es dafür einen Markt gibt, wird sich bestimmt noch herausstellen. Dass Nils trotz einer technischen Panne ruhig blieb, spricht auf jeden Fall für das Compter-Ass.

Nachdenklich stimmte der Vortrag von Jessica. Die Geologin, berühmt berüchtigt für ihre Steineschmuggelaffäre beim Zoll,  zeigte auf, dass in Sand und Salz doch deutlich mehr dahinter steckt als der Laie es vermuten mochte. Es ist schon sehr besorgniserregend, wenn selbst vermeintlich unendliche Ressourcen wie Sand und Salz durch die Gewinnungsmethoden der Menschen gefährdet werden oder große Umweltschäden produzieren…

Frederic fiel dank seiner eloquenten Vortragsweise auf. Und er öffnete ein Fass, bei dem es einigen Muskelbergen im Publikum offensichtlich unwohl wurde. Als Ernährungswissenschaftler zeigte er auf, dass der Trend des Bodyforming erst einmal wenig mit Gesundheit zu tun hat. Weniger Zucker, weniger Fett, weniger viel. Dass da die eine oder andere Miene im Publikum ihre Freude verlor, ist kein Wunder. Aber gerade deswegen bleibt Frederics Vortrag als besonders wichtig, kritisch und informativ im Gedächtnis .Zu Beginn sehr unzufrieden mit dem Umstand, den letzten Vortrag halten zu müssen, zu Ende dann überwältigt durch den klaren Sieg gegenüber seiner Konkurrenz - dass fasst Johannes gut zusammen. Seine Forschungsarbeit an der Universität Hohenheim zum Thema „…“ produzierte unverhofft brüllendes Gelächter und heitere Mienen. Vielleicht lag es an der trockenen schwäbischen Mentalität des Vortrags oder an der skurrilen Bachelor- und(!) Masterthemenauswahl. Wie dem auch sei - die Abstimmung des Publikums fiel eindeutig genug aus, sodass es dann der Letzte war, der das begehrte „Stuttgarter Sternle“ in den Himmel reißen durfte. Wie sagt man so schön? Die Letzten werden die Ersten sein!

Abschließend lässt sich von Moderatorenseite auf jeden Fall festhalten, wie klasse die Stimmung war und wie einzigartig der Moment erschien, vor einem vollen Saal erwartungshungriger wissbegieriger Menschen stehen zu dürfen. Danke an Team Hütte für diese geniale Möglichkeit!

Und was sagt die Moderatorin dazu?

„Selbst bei Fieber unter viel zu heißen Scheinwerfern ein großes Vergnügen!“ - Isabel M. Page

Lucas Fiola

Minimalismus beim Hütteabend

Der Hütteabend 2018 - der Abend an dem ich mich zum ertsen Mal wie ein Mitglied einer Studentenverbindung fühlte. Oder zumindest fühlte ich mch so, wie ich mir vorstelle, dass man sich fühlt, als Mitglied einer Studentenverbindung.

Dieser Hütteabend sollte voller neuer Erfahrungen für mich sein.

Mein erster Hütteabend, mein erstes Mal Hüttelied singen, mein erstes Mal aus einem echten Bierkrug trinken.

Alles fing mit der ehrenvollen Aufgabe an, den sogenannten ‘Stahlschen Käs’ einzukaufen, die glücklicherweise Johannes und mir als Festwärtern zufiel.

Mit der grosszügigen Spende der Familie Stahl in der Tasche schlemmten wir uns also durch die Käsetheke bis uns die Bäuche wehtaten um nur das Beste für unsere diesjährige Käseplatte auszusuchen.

Nachdem aller Käse angerichtet, die Brote geschmiert, der kleine Saal rausgeputzt und die Bierkrüge aufgestellt waren ging es dann auch schon los.

(Ja, ich habe das Bierfass nicht erwähnt, denn das gab es nicht. Sondern es gab dieses Jahr mehrere kleine Bierfässer, die dafür aber alle schön kalt waren!!)

Vielzählig waren die Gäste von Nah und Fern, sodass der kleine Saal schnell rappelvoll war und die Stimmung nur gut werden konnte!

Besonders gefreut ( und auch gerettet) hat uns der Besuch von Janos aus Berlin. Denn er sollte dieses Jahr nicht nur spontan als unser Bierorgelspieler einspringen, sondern auch noch den Impulsvortrag halten.

Janos spielte aus Leib und Seele und wir sangen, tranken, assen, lachten und stritten über Baden und Schwaben.

Der Impulsvortrag regte uns zum Nachdenken an, denn Janos appelierte an einen minimalitischen Lebensstil und daran, anstatt immer mehr, auch mal bewusst weniger zu wollen. Es war spannend, die verschiedenen Meinungen und Anekdoten der unterschiedlichen Generationen zum Thema “weniger ist mehr” zu hören. Ich jedenfalls habe mir dieses Jahr vorgenommen, mich öfter an den Minimalismusgedanken zu erinnern..und dabei werde ich mit Freude auch an meinen ersten Hütteabend zurückdenken. 

 

Isabel Page

 

Winterball

Glühwein in der einen Hand und Spekulatius in der anderen, so begann der diesjährige Winterball. Die kalte Jahreszeit war auch das Motto dieses herrlichen Balls und entsprechend warm und herzlich war die Dekoration, begonnen mit der durch Lichterketten erleuchteten Treppe und Saal über Schneelandschaften an den Fenstern und adventlichem Kerzenlicht. Ein Hauch Europa war geboten durch die kleinen weihnachtlichen Geschichten aus vielen Ländern auf den Tischen.

Fio leitete den Abend mit einer bezaubernden Rede ein, worauf eine von vielen Tanzrunden des Abends folgte. Gestärkt vom Festschmaus wurde unter anderem Niko L. vor Gericht gestellt und für seine Vergehen wie Hausfriedensbruch und fahren ohne gültige Abgasplakette angeklagt.

An dem Abend entstanden gemeinschaftlich amüsante als auch schöne Gedichte rund um Rasenmäher und Tannenbäume.

Das eigentliche Highlight des Abends – unser Winter in Canada – wurde dieses mal noch übertroffen, und zwar von Robins Geburtstag! Mit vielen leckeren Kuchen und seiner Familie die extra aus Berlin angereist war, feierten wir gemeinsam in sein zwanzigstes Lebensjahr...bis morgens um sieben mit elektronischer Musik und viel Tanz.

Die Aktivitas hatte einen wirklich wunderschönen Abend und dankt all den Gästen die sich durch die Kälte zur Hütte durchgekämpft haben, um mit uns eine wundervolle Zeit zu verbringen!

 

Johannes Bast

Impro-Seminar

In einer immer komplexer werdenden Welt, werden auch die Situationen im Alltag immer komplexer. Dies macht die Fähigkeit spontan und selbstsicher reagieren zu können von unschätzbarem Wert.

Zur Verbesserung dieser Fähigkeit, holten wir am Wochenende des 19.01/20.01.19 Thomas Fehrmann, ein Impro-Theater Schauspieler und Lehrer zu uns. Schließlich sind Selbstwahrnehmung und Spontanität die Säulen auf dem jedes erfolgreiche Impro-Theater fußt. Thomas gibt sein Wissen im Rahmen des Studium Generale an der Universität Stuttgart und als Teil der Improtheatergruppe „Heilix Spässle“ weiter. Seine Lehrphilosophie lässt sich dabei als „anwendungsorientiert“ beschreiben, da auf jede theoretische Erklärung eine praktische Übung, folgt.

Am ersten Tag des Seminars entwickelte Thomas mit uns ein Verständnis für unsere Konzentrationsfähigkeit und ihre Grenzen. In einer der Übungen musste jeder ein bestimmtes Wort von einem Vorgänger empfangen und ein anderes Wort an einen anderen Nachfolger senden, sodass eine Kette entsteht in der jeder Anwesender einen Vorgänger und einen Nachfolger hat. Bisher ganz simpel. Kompliziert wird es erst wenn mehrere unterschiedliche dieser Ketten auf einmal durchlaufen werden. Wenn man auf 4 Wörter gleichzeitig lauschen muss, während 6 andere Leute ihre Wörter durcheinanderrufen wird man sich schnell seines Multitaskingdefizits bewusst. Aufmerksamkeit ist der Fokus unserer Wahrnehmung und uns entgeht fast alles welchem wir keine Aufmerksamkeit schenken.

In einer anderen Übung sollten wir ein Gefühl für unsere Emotionen und ihre Darstellung in Gestik, Mimik und Aussprache entwickeln. In Zweiergruppen sollten wir unserem gegenüber zufällige Worte mit unterschiedlichen vorgegebenen Emotionen artikulieren. Die Schwierigkeit dieser Übung wird jedem bewusst, der „Schokolade“ mit Wut, „Laserdrucker“ mit Liebe, auf „Hundewelpen“ mit Abscheu ausdrücken muss.

Der zweite Tag des Seminars haben wir zur Kultivierung von Spontanität genutzt. Die Herangehensweise war hierbei, dass Spontanität dadurch erlangt werden, indem man unterschiedliche Situationen simuliert in der ohne viel Zeit zum Nachdenken reagieren muss. Sehr interessante Übung hierzu sind Ratespiele.

Eine Person spielt einen unzufriedenen Kunden, der einen Gebrauchsgegenstand zu einem Verkäufer, gespielt von einer anderen Person retourniert.  Der Clou dabei, ist dass der Kunde nicht weiß welchen Gegenstand er zurückbringt, vor dem Verkäufer aber trotzdem selbstsicher und vor allem unzufrieden über das Produkt auftreten muss. Der Verkäufer weiß um welchen Gegenstand es sich handelt, und streut im Dialog mit dem Kunden einige Hinweise über das Objekt ein. Ziel des Kunden ist es einen (gerne unterhaltsamen) Dialog mit dem Verkäufer aufrecht zu erhalten und am Ende die Identität seines Gegenstandes herauszufinden.

In einer ähnlichen anderen Übung sind 3 Leute involviert. Person 1 spielt einen Reporter der Person 2 über seinen/ihren Beruf befragt. Person 3 spielt die Arme von Person 2. Nur Reporter und Arme wissen welchen Beruf Person 2 ausübt. Ziel der Übung ist, dass Person 2 Informationen über die Fragen des Reporters und die Gestik seiner Arme erhält und diese richtig deuten muss, während sie dem Reporter Antworten muss

 

Am Ende des Seminars hatten wir alle eine neue Wertschätzung für Selbstwahrnehmung und Spontanität, sowie Möglichkeiten diese zu trainieren.

 

Sinan Alp Aslan

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