Willkommen beim Akademischen Verein Hütte Stuttgart e.V.
Willkommen beim Akademischen Verein Hütte Stuttgart e.V.

News des Sommersemesters 2016

 
Datum Veranstaltung

09.03.-

10.03.

Haus- und

Gartentag

17.04.

Brunch

27.04. 

und

25.05.

Filmabende

06.05.

Cocktailseminar

11.05.

Hüttegeschichteabend

16.05.-

22.05.

Semesterausfahrt
07.06. 12. Science Slam
17.06. Hütteabend
18.06. 147. Stiftungsfest

 

Haus- und Gartentag

Auch in meinem vorerst letzten Semester als Hauswart durfte ich mit Stefan den Haus- und Gartentag organisieren. Doch wie fast jedes Semester, war alles anders als sonst. Durch die Renovierungsarbeiten am Hüttehaus wurden uns viele Arbeiten am Wochenende des 09. und 10.03.2016 abgenommen. So konnte durch ein bereits gestelltes Gerüst, die Beete nicht wie sonst liebevoll dekoriert werden. Außerdem konnten wir uns die Arbeit sparen, die große Fensterfront zu reinigen, was sonst zwei Leute den halben Tag einspannt, da diese ausgetauscht werden sollte. So wurde uns durch bereits laufende und geplante Maßnahmen viel Arbeit gespart. Dies machte den Haus- und Gartentag zu einer sehr ruhigen Veranstaltung und wir konnten sogar einiges früher als geplant in den Feierabend gehen.
Zusätzlich kam die Reparatur des Geländers an der Straße. Dank eines geliehenen Schweißgerätes, welches Stefan besorgen konnte, war aber auch dies schnell erledigt.

Leider hatten wir dieses Jahr hatten kaum Hilfe von extern Aktiven oder Mitgliedern des AH-Bundes. Lediglich Jana Merseburg und Daniel Schmidt hat uns unterstützt, dafür vielen, vielen Dank. Dies war aus Arbeitssicht wie schon erwähnt nicht weiter schlimm, trotzdem freuen wir uns immer über Besuch und ein nettes Gespräch. An dieser Stelle möchte ich trotzdem wieder für den Garten- Haustag nächstes Semester werben, da wir sicher an diesem Wochenende einiges mehr zu tun haben wie regulär durch den Anstau der Arbeiten. Auch haben es der Konventraum, die alte Kegelbahn und die Werkstatt sehr nötig, wieder in Ordnung gebracht zu werden.


Felix Theuring

Brunch

Der diesjährige Brunch im Sommersemester hatte das Thema Niederlande. Passend zum Frühling gab es leichte Kost und minimalistische Dekoration mit wunderschönen Tulpen und einem waschechten Holländer. Trotz der diversen Bauarbeiten am Haus haben wir dem großen Saal eine sehr schöne Atmosphäre verpassen können. Das Gerüst im Saal wurde mit dem Hüttezirkel und Wimpeln dekoriert. Wir feierten Rosalies Geburtstag und freuten uns über das Wiedersehen mit Bundesschwestern und Bundesbrüdern. Bei einem kleinen Wettbewerb wurde ein Konzept für den alten Baum im Garten gesucht, der eine neue Form erhalten soll. Die Beiträge sorgten für witzige Unterhaltung.

Der Nachmittag wurde in kleiner Runde auf der Terrasse ausgeklungen. Trotz der wenigen Besucher war es ein gelungener Vormittag. Da die Bauarbeiten jetzt abgeschlossen sind und die Vorbereitungen einer solchen Veranstaltung nicht ins Leere laufen, würden wir uns in Zukunft alle über mehr Besuch freuen. Der Brunch bietet eine gute Gelegenheit sich in lockerer Atmosphäre wiederzusehen und den Geist der Hütte aufrecht zu halten. Wir sollten diese Zeit nutzen.

Einen großen Dank nochmal an alle Helfer, die eine Hand frei hatten und uns mit leckeren Speisen versorgt haben.

 

Maximilian Helbig 

Filmabende

Dieses Semester gab es zwei neue Programmpunkte im Semesterprogramm. So fanden zwei Filabende statt, bei denen die Kultfilme "A Clockwork Orange" und "Blow up" gezeigt wurden. Die Filme wurden passend zum Semestermotto "Pop Art" ausgewählt. Sie sollten den Zeitgeist und die Ästhetik der 60er Jahre verdeutlichen und eine Diskussionsplattform bieten.

Die Idee zwei Filmvorführungen ins Programm zu nehmen, entstand aus der Filmbegeisterung der Aktiven und dem Wunsch einige Abendveranstaltungen zu organisieren, die wenig Vorbereitungszeit erfordern. Im manchmal stressigen Studentenalltag zwischen Univorbereitungen, Nebenjobs und Hüttepflichten wollten wir Möglichkeiten bieten, entspannte Abende zu verbringen und gleichzeitig mit Aktiven befreundeter Verbindungen, alten Herren und hohen Damen ins Gespräch zu kommen. So nahmen zum Beispiel Mitglieder des Sonderbundes und der AG Burse unsere Einladungen gerne an.

Die Filmabende wurden von allen Besuchern  positiv aufgenommen und sollen nächstes Semester wieder stattfinden. Wir würden uns freuen, dann dazu auch mehr hohe Damen und alten Herren auf das Hüttehaus begrüßen zu können. Wen die Filmauswahl nicht überzeugt, den kann vielleicht der Geruch des frischen, selbstgemachten Popkorns auf die Hütte locken.

 

Natalja Licht

Cocktailseminar

Qualitative Investigation relevanter Parameter einer DKB Studie

 

 

Dieser Bericht präsentiert signifikante Faktoren für die Auslegung einer qualitativen Untersuchung einer Dopamin-Blutethanol-Korrelation (DBK). Für die Identifikation der verschieden Faktoren wurde die Fachexpertise eines Barkeepers verwendet. Desweiteren stellt dieser Bericht die ermittelten

 

\section{Einleitung}

Der Einfluss von Ethanol auf den menschlichen Organismus ist von ständigem Interesse in der Forschung mit einem breiten Spektrum an Motivationen. Ein Teilgebiet dieser Forschung ist die Dopamin-Blutethanol-Korrelation (DBK). Hier wird die subjektive Wahrnehmung von 'Freude' von alkoholisierten Individuen untersucht. DBK kann dazu dienen, Faktoren zu identifizieren, welche einen exzessiven Alkoholgenuss inhibieren ohne negativen Einfluss der Dopamin-Konzentration im Blut. Die Ergebnisse von P. Zhao ~\cite{PENZ} über DBK suggerieren die Existenz einer Dynamik, welche bislang keinen Eingang in die gängige DBK-Theorie fand. Die Effekte beschrieben in ~\cite{PENZ} würden einer Modellierung der Qualität der konsumierten Alkoholika genügen. Solch eine Modellierung fand gegenwärtig keine bis kaum Aufmerksamkeit in aktueller Forschung, so dass in diesem Kontext ein 'Cocktail-Seminar', institutsintern mit fachkundiger Expertise, durchgeführt wurde.

Für den weiteren Verlauf dieses Textes beschreibt Kapitel ~\ref{sec:BT} zunächst die grundlegende Terminologie des Barkeepings. Anschließend in Kapitel ~\ref{sec:BE} wird die Grundausstattung einer Bar beschrieben. Eine ausführliche Diskussion über die unterschiedlichen Rezepturen oder die Qualität der verwendeten Alkoholika wird in diesem Bericht im Sinne der Übersichtlichkeit nicht angestrebt.

 

\section{Barkeeping-Terminologie}

 

Der Ursprung der Bezeichnung 'Cocktail' ist nicht eindeutig belegbar, ausschließlich Anekdoten beschreiben mögliche Entstehungsgeschichten. Die Verknüpfung der angelsächsischen Wörter 'Cock' für Hahn und 'Tail' für Schweif fand nach einer Erzählung den Ursprung in Hahnenkämpfe. Der Sieger eines Kampfes besitze Anspruch auf den Schweif des unterlegenden Hahns, solch Kämpfe wurden nach der Erzählung mit "`on the cock's tail"' initiiert und anschließend mit alkoholischen Getränke gefeiert. Eine weitere Erzählung verweist auf eine Taverne in den USA, in der ein Gast zur persönlichen Erheiterung ein mit einer Hahnenfeder garniertes Getränkt bestellte. Für den weiteren Verlauf dieses Berichts definieren wir Cocktail folgend: 

 

\begin{definition}{Cocktail}

\\Ein Cocktail besteht aus mindestens drei Zutaten und wird frisch hergestellt.

\end{definition}

 

Es sei angemerkt, dass für diese Definition Alkohol kein konstituierendes Element darstellt. Eine grundlegende Pflicht für Dekoration besteht nicht. Dekoration, wie sie in Abbildung~\ref{fig:Deko} zu sehen ist, führt durchaus zur einer vermehrten Ausschüttung von Dopamin bei Individuen. Für die Herstellung solch einer Dekoration bedarf es eines gewisses Maßes an Übung. Das sollte daher vor der Durchführung geprobt werden.

 

 

\section{Bar-Equipment}

 

Für die Zubereitung von Cocktails sind, neben den Zutaten, diverse Utensilien unverzichtbar. Hier wollen wir unterscheiden zwischen "Bartools" und Utensilien, welche stets frisch eingekauft werden müssen oder sich verbrauchen, jedoch keine Zutaten sind.

 

\subsection{Bartools}

Die Grundausstattung einer Bar setzt sich aus folgenden Gegenstände zusammen und wird in Abbildung~\ref{fig:tools} illustriert.

\begin{itemize}

            \item \textit{Cocktail shaker} Behältnis für ein Vermengen der Zutaten mittels einer Schüttelbewegung. Kann je nach Bauform auch mit einem  \textit{Mixing glass} verwendet werden.

            \item \textit{Mixing glass} Temporäres Behältnis während der Zubereitung.

            \item \textit{Bar spoon} Für Vermengen von Zutaten.

            \item \textit{Muddler} Ähnlich wie \textit{Citrus juicers} nur für die Entsaftung direkt im Servierglas.

            \item \textit{Citrus juicers} Herstellung von frisch gepressten Säften.   

            \item \textit{Cutting board} Arbeitsoberfläche für Schneidarbeiten.

            \item \textit{Pairing knife} Messer für die Herstellung von Dekoration sowie weitere Schneidarbeiten.

            \item \textit{Jigger} Volumenmessinstrument für Zutaten.

            \item \textit{Ice bucket} Aufbewahrungsbehältnis für Eis.

            \item \textit{Ice tongs} Entnahmebesteck für Eis aus \textit{Ice bucket}.

            \item \textit{Strainer}          Grobfilter für ein schnelles Filtern von Getränke.

\end{itemize}

 

Der richtige Umgang mit diesen Arbeitsbesteck sollte im Vorfeld erprobt werden. Die Abbildung~\ref{fig:do} zeigt einen fachgerechten Umgang mit einem Shaker in Kombination mit einem Strainer. Dabei sticht dem geübten Beobachter die professionelle Dekoration am rechten Ohr ins Auge.

 

\subsection{Verbrauchsequipment}

Wie zuvor in Kapitel~\ref{sec:BT} erwähnt, können Cocktails mit Dekoration versehen werden. Diese Materialien sind als Verbrauchsgegenstände anzusehen und können daher nicht wiederverwendet werden. Daher sollte vor der Zubereitung von Cocktails an die Beschaffung der notwendigen Dekoration gedacht werden.\\

Besonders zu erwähnen ist der Verbrauchsgegenstand "`Eis"', hier gefrorenes Wasser.

Da Eis nahezu in jedem Cocktail als Herstellungsgegenstand Verwendung findet sollte es immer ausreichend zur Verfügung stehen.

Eis ist vorwiegend in zwei Arten erhältlich; Würfelform und zerkleinert. Diese Arten zeigt die Abbildung~\ref{fig:eis}, links ist das würfelförmige Eis zu sehen und rechts das Crushed Ice. Die Auswahl der Eis-Art wird nach Rezept oder Kühlleistung getroffen. Crushed Ice zeigt eine ausgezeichnete Kühlleistung bedingt der größeren Oberfläche.

 

Stefan Gutowsky

Hüttegeschichteabend

Ein neues Semester und ein neues Mitglied namens Maximilian Helbig haben auch diesen Frühling nach einem Hütteabend gerufen.

Der immer wieder schönen Aufgabe, sich gemeinsam mit uns durch die Hüttegeschichte und -traditionen zu wühlen, haben sich dieses Mal Familie Zechnall gestellt.

Nachdem wir Auto für Auto in Reutlingen angekommen waren, wurden wir sehr herzlich mit einem wunderbaren Kir Royal begrüßt.  Eine kleine angeheiterte Gruppenkuschelei wurde wohl rechtzeitig von einem humorvollen "Ich hab euch doch gesagt, ihr sollt euch benehmen, wenn wir außer Haus sind." beendet.

Inzwischen war auch schon das Essen bereit. Neben einer liebevollen Mischung aus veganen, vegetarischen und auch Fleischgerichten wurden sowohl alte Geschichten aus dem AH-Kreis als auch neuer Klatsch aus dem Hüttehaus aufgetischt.

Anschließend ging es wieder zurück an den Wohnzimmertisch. Hier zeigte uns Martin – bei einem neuen Schluck Kir –  einige Fotos aus seiner Hüttezeit, woraus sich schnell das Ratespiel entwickelte, Altherren und Hohe Damen wiederzuerkennen.

Beim gemütlichen Zusammensitzen entstand noch ein großes Spektrum an Gesprächen: vom Flan-Rezept, über mögliche Ausflugsziele in der Reutlinger Umgebung und der Schwäbischen Alb, bis zu möglichen Kontakten für ein Praktikum in Kalifornien.

So verflog die Zeit viel zu schnell, bis wir wieder die Heimreise antreten mussten.

Im Namen der Aktivitas möchte ich mich noch einmal herzlich bei Familie Zechnall für den schönen Abend bedanken.

 

Franziska Kress

Semesterausfahrt: Wo kommt eigentlich die Aktivitas her?

Montagmorgens ging es los. Ausgeschlafen? Vielleicht. Der von uns in „ Das Schiff“ umgetaufte Transporter, mit neun Sitzplätzen wurde von Stefan durch die schönen Ländle gesegelt. Am mysteriösen Bubenorbis vorbei kamen wir pünktlich zur zweiten Kaffeezeit in Nürnberg an. Leider hatte aber das beste Café Nürnbergs montags geschlossen. Kein Problem. Der Bundesbruder Tobias Bösl zeigte uns dafür die historische Altstadt. Die Führung gestaltete er zusammen mit der Franziska so unterhaltsam, dass wir erst merkten, dass es regnete, als die Schuhe bereits durchgeweicht waren.

Am frühen Nachmittag kamen wir dann bei Franziska in Pleinfeld an. Es gab selbstgebackenen Kuchen und so viel Kaffee, wie wir trinken konnte. Danach gab es fränkisches Bier unter dem Volksfestzelt oder wahlweise ein Nickerchen auf der Couch. Der Abend klang mit einem Lagerfeuer im Garten aus.

Die Fahrt nach Dessau ging zügig voran. Die Gruppe teilte sich auf und entschied sich für eine Besichtigung der Junkerswerke oder des Bauhauses. Wiedervereinigt bei einem Döner wurde sich über die lustigen und interessanten Momente in den Museen ausgetauscht. Mit kindlicher Unvoreingenommenheit wurde dann der Wörlitzer Park genau unter die Lupe genommen. Mit Rosalies Wissen Anleitung fanden wir aber irgendwann wieder zum Auto zurück. Später gab es ein gemütliches Abendbrot im schicken Wohnzimmer.  

Am Mittwoch düsten wir von Dessau nach Wachtendonk. Die Nähe zur niederländischen Grenze sah man sofort. Jana und der Steffen Merseburg sind in einem wunderschönen Postkartenmotiv aufgewachsen. Steffen vermittelte uns allen ein Fahrrad, damit wir – Oh, oh! Ein Abendteuerspielplatz! – Spielplätze sind im Grunde Modelle, um mechanische Prinzipien zu vermitteln. Danach gab es noch ein bisschen Verhaltensforschung im Streichelgehege eines kleinen Bauernhofs. Zum Abendbrot wurde ein Süppchen gekocht. Auf der Kegelbahn stellte jeder nochmal Haltung und Rechenkünste zur Schau.

Die Fahrt nach Frankfurt fand unter Zeitdruck statt. Durch Stefans Fahrkünste schafften wir es aber durch Verkehrsknoten, genervter Frankfurter und überfüllte Parkplätze noch rechtzeitig zum „Dialog im Dunkeln“. Peng organisierte uns diesen Termin. Als geschlossene Gruppe mussten wir uns auf unseren Tastsinn und unser Gehör verlassen und uns mit einem Blindenstock durch die städtische Kulisse orientieren.

Danach feierten wir Nataljas Geburtstag und begrüßten ihren Freund Nicholas. Wir zogen noch ein bisschen durch die Stadt, kühlten uns gegenseitig mit Brunnenwasser und jagten kleine Hasen im Park. Erschöpft legten wir uns im Hostel zur Ruhe.

Letzte Station: Pforzheim. Pünktlich zum Mittagstisch wurden wir von Nataljas Mama bekocht. Nach langer Überlegung und einem Verdauungsschläfchen ging es auf die Wiese zum Baseball spielen. Das Schwierige am Spiel war es, mit einer Keule einen geworfenen Ball zu treffen und weit weg zu schleudern. Das hat allen viel Spaß gemacht. Danach gab es kühles Bier. Abends sind wir noch durch die Stadt gezogen und besuchten ein Irish Pub.

 

Das war eine Woche, dicht gepackt mit Eindrücken aus der Heimat der Aktivitas. Trotz der vielen Erlebnisse und den durcheinander gebrachten Schlaf- und Ernährungsgewohnheiten war es eine sehr schöne Woche. Kann man empfehlen.

 

 

Maximilian Helbig

12. Science Slam

Herzlich willkommen  zum 12. Science Slam Stuttgart! So schallte es am 07.06.2016 durch den vollbesetzen Paul-Lercher-Saal des Hospitalhofes Stuttgart. 400 Zuschauer waren gekommen, um sich durch neuste Wissenschaft unterhalten zu lassen. Die fünf Slammer, teilweise aus Stuttgart und Region, aber auch aus Dresden und Mannheim angereist, lieferten sich einen wissenschaftlichen Wettstreit, der sich sehen lassen konnten.

Von Betrügereien mit Heilmethoden, die angeblich auf Quanten funktionieren über Gletscherschmelzen, zu Statistikenfälschung - die Zuschauer lernen viel an diesem Abend und kürten am Ende Helene Hoffmann mit ihrem packenden Vortrag “Ice Ice Baby” zur Stuttgarter Slamkönigin. 

Die Kooperation mit der Steinbeis-Stiftung ermöglichte es uns, die großartige Location im Hospitalhof zu nutzen. Frau Gräber stand der Aktivitas zudem am Tag der Veranstaltung und bei der Planung tatkräftig beiseite.

Die Moderation übernahmen ein weiteres Mal Steffen Merseburg und Rosalie Schneegaß. Wir sehen es dabei als unsere Aufgabe, diese Gelegenheit zu nutzen, um die Hütte vorzustellen und auf der Bühne für uns zu werben. Interessierte Leute hatten dann die Möglichkeit, sich an einem Stand der Studienstiftung weitergehend zu informieren. Da hier eine so große Menge an Menschen, die sonst nichts mit uns zu tun haben, versammelt ist,  ist der Science Slam damit ein wichtiges, wenn nicht aktuell das wichtigste Instrument für die Öffentlichkeitswirkung der Hütte.

Abschließend möchte ich erklären, was der Science Slam für die Aktivitas bedeutet: Die Hütte wird gerne als Spielwiese für die Studierenden bezeichnet, weil wir uns hier ohne größere Konsequenzen ausprobieren können. Das ist beim Science Slam nicht der Fall. Sponsoren, Kooperationspartner und Ticketkäufer können nicht einfach vertröstet werden, wenn etwas bei uns schief läuft und wir zum Beispiel aus dem Zeitplan geraten.

Das legt einen großen Druck auf uns als Studenten, die die Organisation ja amateurhaft und zwischen Studium, Nebenjob und weiteren Verpflichtungen durchführen. Das alles mit einem Verdienst für die Aktivenkasse, der in keinem Verhältnis zu unserem zeitlichen Aufwand dafür steht. 

Allerdings ist der Science Slam auch eine riesige Möglichkeit für junge Leute, eben diese Verantwortung zu übernehmen, sich im Eventmanagement zu üben, vor vielen Leuten zu reden, Kontakte zu knüpfen und und und. Von daher hoffe ich, dass sich auch in den nächsten Semestern (neue) Aktive finden werden, die den Science Slam in die Hand nehmen und dieses schöne Event weiterführen.

 

Rosalie Schneegaß

Hütteabend

Zum Auftakt des Stiftungsfestes wurden auch dieses Semester bei kühlem Bier viele Erfahrungen ausgetauscht.

Der Impulsvortrag regte zu vielen Diskussionen an. Unser Neuzugang Maximilian stellte dieses Semester das Thema Walddorfschulen vor. Er erzählte von Kommilitonen, die ihr Abitur auf einer Waldorfschule gemacht haben und jetzt im Studium durch besondere Selbstsicherheit auffallen. Das Thema führte auf das Schulsystem im Allgemeinen, wobei  viele persönliche Erfahrungen ausgetauscht werden konnten.

Wie jedes Mal wurde natürlich auch gesungen: leider ohne Klavierbegleitung, dafür aber umso herzlicher. Wir danken allen, die den Abend mitgestaltet haben und freuen uns auf den nächsten heiteren Hütteabend mit vielen Hüttebrüdern und Hütteschwestern.

 

Steffen Merseburg

147. Stiftungsfest/ Sommerball

Mit dem Thema ‚Pop-Art‘ wollten wir dieses Semester den Ball eine künstlerische Note verpassen.

Mit Pop-Art assozierten wir unter anderem mit leicht reproduzierare,  für die Massen zugängliche Kunst.

Dies lies sich gut mit leicht reproduzierbater, für Massen zugänglicher Mahlzeit verknüpfen.

Aus anfänglichem Eifer existierte auch die Idee, selbst Pop-Art Bilder zu gestalten. Diese Idee hat sich im Laufe der Planung zu der Idee: ‚Bilder aus der Bibliothek ausleihen‘ entwickelt. Letztlich erwiesen sich diese Bilder als ein bezaubernder  Beitrag zur Gesamtatmosphäre des Stiftungsfestes.

Ein weiterer Schmankerl war unsere Mimik. Titel: ‚Absurditäten des Hüttelebens‘. Damit wollten wir auf unsere Missgeschicke, Fehler und Peinlichkeiten anspielen, die schon oft ein manches Mal Altherrenschaft erzürnt haben, und uns für sie entschuldigen.

Hier, ein kleiner Ausschnitt, für diejenigen, die es nicht erleben konnten:

(Die Szene basiert auf wahren Gegebenheiten. Die Namen wurden erfunden )

 

Daniela kommt mit einer riesigen Wassermelone in die Küche.

Daniela: Ach wunderbar, was für eine herrliche Melone. Leider muss ich jetzt schon wieder weg. Ich lasse sie hier für meine Mitbewohner. Dann können die anderen auch Freude daran haben.

Daniela verläßt die Küche.

 

Drei Stunden später. Franz kommt in die Küche.

Franz: Ohjemine, diese Wassermelone steht hier in der prallen Sonne. Ich stelle lieber sie in den Kühlschrank.

 

Einen Tag später. Daniela kommt in die Küche.

Daniela: Oh, meine hungrigen Freunde haben schon alles aufgegessen.

 

Einen Monat später. Karl Mags schaut in seinen Kühlschrank

Karl Mags: Tausend heulende Höllenhunde, wer hat diese verschimmelte Wassermelone in meinem Kühlschrank gestellt. Verflucht!

Karl Mags stellt die Melone in einem riesigen Kochtopf und stellt diesen neben die Restmülltonne.

 

Einen Monat später. Angelockt von den Fruchtfliegen nähert sich Nathan dem Kochtopf.

Nathan: Oh woah, das ist ja widerlich. Hannelore, hast du eine Idee, was wir damit machen?

Hannelore: Hmm, wenn wir Klarsichtfolie über den Topf spannen, können die Fliegen nicht mehr entkommen.

Nathan: Du bist der Genius!

Nathan und Hannelore spannen Klarsichtfolie über den Kochtopf. Eine Fruchtfliege entkommt.

Nathan: Diese Fliegen sind raffiniert. Wir müssen es mit Panzertape verstärken.

 

Einen Monat später. Koliat, der seinen Posten als Putzbefohlener ernst nimmt, entdeckt den Kochtopf.

Koliat, außer sich, brüllt: Was soll das?!!!

 

Ende

 

Während der Festlichkeiten tauchten zwei entheimatete Ameisen auf, die uns auf die Misshandlung ihrer Art in den Hüttegemäuern hinwiesen. Allerdings wurde ihnen daraufhin ein bitteres Ende bereitet. Man könnte dies alles abschließend  durchaus als eine Absurdität bezeichnen.

 

 

Anonym

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